Intrapsychische Systemarbeit  Ahnenarbeit

Was ist diese Ahnenarbeit?

Eigentlich heißt diese Arbeit Intrapsychische Systemarbeit (IPS) und wurde von Monika Schneeweiß, Ärztin für Psychotherapie (monika-schneeweiss.de), in den letzten Jahren entwickelt. Es ist eine neue, intensive und effektive Methode, in der sich Traumatherapie, Ahnenarbeit, Auflösen von karmischen Themen und die Aufstellungsarbeit in Einzelsitzung vereinigt.

Was genau passiert dabei?

Ich würde es folgendermaßen beschreiben: Vordergründig gehen wir in Kontakt mit den in uns immer noch gespeicherten Bildern der Eltern unserer Kindheit und den damit verbundenen Gefühlen und Reaktionen auf die Eltern. Oft sind wir mit einem oder beiden Elternteilen in einer starken Reaktionshaltung, mit der wir auch unserer Umwelt begegnen. Indem wir uns die Reaktionshaltung betrachten, die gerade da ist, können wir relativ leicht erkennen, woher sie kommt. Diese Spur verfolgen wir und gehen dabei in Kontakt mit der Person/Situation, die uns bis heute in einer Schutzhaltung damit gefangen hält. Durch das in Kontakttreten entsteht eine Verbindung, ein Verständnis – unser Herz öffnet sich Stück für Stück und entlässt alte Verletzungen, Schocks und Blockaden aus unserem System, die uns bis dahin belastet haben.

Die Traumen bestehen in erster Linie aus inneren unerlösten Bildern unserer Eltern.

Diese führen bei uns zu einer einengenden Schutzhaltung, die uns gefangen hält und uns oft nicht das leben lässt, was wir uns wünschen. Indem wir in die Rollen der Eltern eintauchen und ein tiefes Verständnis für sie entwickeln, erlösen wir die inneren Bilder unserer Eltern und unsere Schutzhaltung fällt wie von alleine von uns ab!

Jedes ungute Gefühl, jeder Schmerz in uns, jedes Ungleichgewicht im Jetzt hat seinen Ursprung in der Familie oder in vergangenen Leben. In dieser Arbeit gehen wir an den Ursprung der Verletzung – meist erst mal zurück zu dem Familienmitglied, der die Verletzung zum ersten Mal erlebt, daraufhin sein Herz verschlossen und dies so an die folgenden Generationen weiter gegeben hat. „Ahnenarbeit“ bedeutet, Stück für Stück die „Herzensschleußen“ der betroffenen Ahnenreihe wieder zu öffnen bis die ursprüngliche Liebesenergie und der gesunde Eigenwille harmonisch und ungehindert uns wieder zufließt, uns nährt und stärkt.

Gleichzeitig kommen sich dabei die beiden Pole in uns immer näher und bilden wieder eine Einheit: Gefühl – Verstand, Bezogenheit (Nähe/Verbundenheit) – Eigenwille, Weibliche – Männliche Seite, etc.

Wie wirkt sich die Ahnenarbeit auf mich und mein Leben aus?

Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Ich konnte für mich beobachten, dass ich einige Schutzmechnismen aufgeben konnte, in vielen Situationen mehr Liebe entgegenbringen und mehr Eigenwille zeigen konnte. Es haben sich spürbar Widerstände, Einschränkungen und Begrenzungen gelöst. Dadurch veränderte sich auch meine Persönlichkeitsstruktur, und auch die reale Beziehung zu meinen Eltern hat sich verändert! Es hat sich eine neue Beziehung entwickelt, und die Vergangenheit spielt keine Rolle mehr! Mich schützen müssen beinhaltet immer auch, dass ich mich gegen etwas wehre oder gegen etwas kämpfe… Ein großer Teil dieses inneren Kampfes hat nachgelassen – stattdessen ist jetzt mehr Tiefe, Ruhe und innerer Frieden spürbar… nur um einige Zustände zu benennen…

Und noch zum Abschluss:

Die Sitzungen dauern in der Regel 1-2 (max. 3) Stunden.

Die Kosten liegen bei € 70.-/Std. – es wird nach tatsächlichem Zeitaufwand abgerechnet.



Praxistermine nach Vereinbarung:
Di. – Fr. 9:00 – 18:00 Uhr
Sa. 10:00 – 15:00 Uhr (1x pro Monat)

Chalchihuitl Renate Miguel
Häberlstr. 7 Rückgebäude
80337 München

Sprechzeiten:
Mo. – Fr. 12:30 – 14:30 Uhr
0176 – 96 75 00 93
  praxis@renate-miguel.de